Archive for the ‘Alle’ Category
Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht in Bad Blankenburg
Am 14. Juli besuchte Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) im Zuge einer Kreisbereisung auch die Firma Intercus GmbH in Bad Blankenburg. Das Unternehmen, welches Implantate entwickelt und herstellt, war erst kürzlich aus einem Firmengründerzentrum in das hiesige Gewerbegebiet umgesiedelt.
Wir sind Weltmeisterschaft
Viele von denen, die bis vor ein paar Tagen noch nicht mal wussten, wo Afrika, geschweige denn Südafrika liegt, wissen es heute eigentlich immer noch nicht. Trotzdem wird fleißig geflaggt und mit gefiebert. Finde ich gut, auch von dem Subaru-Besitzer im Bild: Das bin nämlich ich.
… und wer irgendwie nicht genau mitbekommen hat, wie das Argentinien-Spiel ausging: Hier die Anzeigetafel.
(Das ist aber nicht meine Wohnung.)
FotoSafari durch Bad Blankenburg – Kurpark & Villenviertel, Teil 5
(SCHLUSS)
Weiter geht es durch den schattigen Kurpark an der Schwarza entlang, über die Brücke und dann sehen wir ….
… den Goldfischteich. Ich gebe zu, ohne Fantasie sehen wir gar nichts. Aber früher war hier eine der Kurpark-Attraktionen, ein Anziehungspunkt für uns als Kinder. Was hier wie ein eingesäumtes Beet wirkt, beherbergte damals muntere Goldfische.
Ein Blick auf die Schwarzburger Straße, die von Bad Blankenburg durch das Schwarzatal nach Schwarzburg, dem Stammsitz der Rudolstädter Grafen und Fürsten führt, wo Friedrich Ebert 1919 die Weimarer Reichsverfassung unterzeichnete.
Ebenfalls an der Schwarzburger Straße und gar nicht schön anzusehen: meine erste Schule. In der “Schleicherschen Villa” (benannt nach dem vormaligen Besitzer des Hauses und Transportgummiwerkes) befand sich bis 1979 der Grundschul- und Hortbereich der POS “Karl Marx”. Hier drückte ich von der 1. bis zur 3. Klasse (1976 – 1979) die Schulbank.
Und schon sind wir aus dem Kurpark heraus, Richtung Siedlung.
Ein Blick in die doch recht grüne Wohnsiedlung, die in den 1950er Jahren für Arbeiter der SAG Wismut erbaut wurde, die auf der Suche nach Uranerz letztendlich doch nicht genügend fanden, so dass hier Blankenburger einzogen.
~ ENDE ~
FotoSafari durch Bad Blankenburg – Kurpark & Villenviertel, Teil 4
Der vierte Teil führt uns über eine Brücke mit Blick auf das Schwarza-Wehr auf die rechte Seite des Flusses. Hier wartet tagsüber ein Parkplatz auf die Autos der Schwarzatalwanderer, abends dagegen …
… tummeln sich die Besucher der Diskothek Sax hier. Nach der Wende als Ersatz für die abgebrannte legendäre DDR-Disco “Seele” erbaut firmierte das Gemäuer noch kurz als “Fantasy Island”.
Ein paar Schritte weiter befinden sich links und rechts der Straße der Caravanpark Schwarzatal …
… und das Bowling-Center. Hier stand früher der VEB Hartpappen- und Stanzwerk und ganz, ganz früher ein Eisenhammer.
Hebt man den Blick an zum Wald, dann grüßt ein Gebäude mit wechselvollster Geschichte durch die grünen Wipfel: Schwarzeck. Erst Sanatorium, dann Luftwaffenschule der Wehrmacht, in der DDR Bezirksparteischule der SED “Rosa Luxemburg, nach der Wende Hotelkomplex und nun will es keiner so recht haben.
Zurück im Kurpark ein Blick über den Schwarzalauf hin zu einer der Fußgängerbrücken.
Teil 5 und Schluss folgt.
FotoSafari durch Bad Blankenburg – Kurpark & Villenviertel, Teil 3
… die Wahl fällt schwer: Ins Schwarzatal, zum Chrysopras-Wasserfall oder in den Kurpark?
Der Wanderwegweiser ist da auch keine große Hilfe.
Wem die Entscheidung gar zu schwer fällt, der legt einfach eine Pause am “Imbiss am Wasserfall” (auch “Imbiss am Wehr”) ein.
In landschaftlich reizvoller Lage am Eingang zum Schwarzatal und mit Blick auf den Chrysopras-Wasserfall stehen die Überreste des Hotels “Chrysopras – Lösches Hall”. Zu Zeiten des Bergbaus befand sich an dieser Stelle die “Zeche Hannchen” des Bergrates Danz, aus der später der Hotelkomplex entstand. Während der DDR-Zeit war hier eine Abteilung des Kreiskrankenhauses und das FDGB-Heim “Magnus Poser”.
Blick auf den Wasserfall: Das so genannte Chrysopras-Wehr markiert den Austritt der Schwarza aus ihrem engen, romantischen Tal in die breite Talaue bis sie bei Rudolstadt in die Saale fließt, deren Wasser sie über die Elbe bis in die Nordsee tragen. Gute Aussichten für eine Flaschenpost!
Hier ein Blick über den idyllischen Flusslauf im Stadtgebiet von Bad Blankenburg. Nun lenken wir unsere Schritte in den Sport- und Freizeitbereich neben dem Kurpark. Aber erst im nächsten Teil.
FotoSafari durch Bad Blankenburg – Kurpark & Villenviertel, Teil 2
… nachdem wir im ersten Teil noch einmal dem Fürsten Georg zugewinkt haben, der uns von seiner Plakette auf dem Denkmal nicht zurückwinkte, geht´s nun weiter die Georgstraße entlang.
![]()
Die katholische Kirche wurde erst in den 1950er Jahren erbaut. Seit der Reformation war Bad Blankenburg rein protestantisch bis nach dem Krieg die Vertriebenen aus Schlesien, Ostpreußen und dem Sudetenland der religiösen Monokultur ein Ende machten.
![]()
Ein Blick die Georgstraße entlang nach Süden: Hier geht es zum Schwarzatal.
![]()
Noch einmal in die andere Richtung und weiter geht´s …
![]()
… vorbei an der Klinik für Abhängigkeitserkrankungen. Dieses Haus entstand in den 1970er als Urlauberbettenhaus des FDGB und wurde nach der Wende komplett umgebaut.
![]()
Wir nähern uns dem Schwarzatal …
![]()
… welches auch von Bikern, ob der schönen Landschaft gerne genutzt wird. Am Ortsausgang und Eingang ins Tal befindet sich der “Imbiss am Wehr” für eine letzte Stärkung vor dem Eintauchen in das wildromantische, klammartige Tal des “Schwarzen Flusses” (a steht im Slawischen für Fluss). Zeit für eine Pause, weiter geht es dann in Teil 3.
FotoSafari durch Bad Blankenburg – Kurpark & Villenviertel, Teil 1
Das Sommerwetter lockt, mal mit der Kamera Gassi zu gehen und da das Gute meist näher liegt als man denkt, gibt´s einfach mal den einen oder anderen “Schnappschuss” aus meinem Umfeld. Ich habe die Fotos mit einer Canon EOS 50D geschossen und mit Gimp nachbearbeitet. Dabei habe ich statt der einfachen Nachschärfe-Funktion den Unscharf-Maskieren-Filter verwendet und überlege noch, ob das so eine glückliche Wahl war.
![]()
Der Kurpark wird von der Schwarza geteilt. Hier mal ein Blick von einer der Brücken.
![]()
Ein paar Meter weiter hat man dann noch einmal einen recht schönen und vor allem freien Blick über die Hausdächer des Villenviertels auf unsere Burg Greifenstein. Hier wurde im Jahre 1304 der deutsche König Günther XXI. aus dem Geschlecht der Schwarzburger geboren.
![]()
Auch das unweit gelegene Georgdenkmal geht auf die Schwarzburger zurück. Die Blankenburger Bürgerschaft setzte damit dem wohl sehr beliebten Fürsten Georg Albert (1838 – 1890) ein Denkmal.
![]()
Man schafft es sogar, Denkmal und Burg auf ein Foto zu bannen. Das Denkmal verlor während der DDR-Zeit seine Inschriften, ein Verein sorgte nach der Wende für die Wiederherstellung.
![]()
Und noch ein letzter Blick auf den Fürsten, ehe die Foto-Safari im nächsten Teil fortgesetzt wird …
1. Juni 2010 – Generationen, Zukunft & Geschichte
![]()
Steppkes aus allen Kindereinrichtungen Bad Blankenburgs hatten sich zum Kindertagsfest mit dem Kinderliedermacher Rainer Püschel eingefunden. Wegen der regnerischen Witterung wurde das Geschehen kurzerhand vom Marktplatz in den Fröbelsaal des Rathauses verlegt. Der große Pädagoge Friedrich Fröbel, der hier 1840 den ersten Kindergarten begründete, hätte vermutlich eine große Freude an diesem Bild gehabt.
![]()
Der Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt in der Bad Blankenburger Georgstraße einen Stolperstein. Dieser erinnert an den jüdischen Fabrikanten Max Henschel, der das Dritte Reich zwar überlebte, aber in Buchenwald und Theresienstadt schwer gezeichnet wurde. Schüler der Regelschule “Geschwister Scholl” erforschen in einer Projektarbeit sein Leben und initiierten mit Hilfe ihrer Mentoren die Aktion.







